Danke Peter, dass ich Dich kennenlernen durfte … …

Peter Beyer ist nicht mehr da. Und das stimmt mich sehr traurig. Still und leise ist er gegangen, ohne dass sich etwas angedeutet hat.

Peter Beyer war lange, lange Zeit ein wichtiger Bestandteil der Ahrensfelder Fußballer-Familie.  Engagiert ohne Ende, ein Hans Dampf in allen Gassen. Platzwart, Schiedsrichter und großer Sympathisant aller GWA-Teams und ein Leben für den Verein, das war sein Credo.

Peter war zu meiner Zeit in Ahrensfelde ein immer präsenter Kumpel und Ansprechpartner. In intensiver Erinnerung bleibt mir die Zusammenarbeit mit ihm beim Versuch eine Frauenmannschaft auf die Beine zu stellen. Leider schafften wir es nicht, Konstanz in das Unterfangen zu bringen und mussten nach eineinhalb Jahren zähneknirschend die Reisleine ziehen. Auch seine Leidenschaft für die Schiedsrichterei war bemerkenswert. Obwohl er kein gemeldeter Referee war, wickelte er Woche für Woche vorrangig die Kleinfeldspiele ab, dies auch bei „Schiedwedda“ und immer voller Leidenschaft.

Das Platzwart-Leben bestimmte seine tägliche Rentner-Agenda. Dabei liebte er seinen Rasentraktor über alles. Wie oft stieg er davon ab, gezeichnet von Staub und Schweiß, glücklich, die Sportanlage im Griff zu haben. Gemeinsam mit seinen Platzwart-Kollegen Peter Friese wurde an allen Fronten gewerkelt, geputzt, gemäht, geharkt und was nicht noch so alles anfiel. Manchmal auch an der Grenze des Möglichen. Passend zu diesem Winter fallen mir die „Schneeschieber-Tage“ ein, damals auf dem Kunstrasen, um irgendwie den Trainings- und Spielbetrieb am Laufen zu halten. Genauso sein wichtigstes Herbstbegleiter-Equipment, der Laubläser, der stundenlang, natürlich mit dem Wind, lautstark durch den Ahrensfelder Orbit dröhnte. Peter war unermüdlich, irgendwie immer uff’n Platz. „Ich gehe jetzt schnell nach Hause, duschen, ziehe mich um und bin dann wieder da“, war ein Satz, den ich gefühlt hundertmal gehört habe. Dass dann auch noch eine Schiri-Schicht herangehangen wurde, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Peter liebte Sport, vor allem den Fußball. Er mochte die Menschen, obwohl er für viele knurrig wirkte. Dies war seinem Gerechtigkeitsverständnis geschuldet und manchmal nervte es ihn in seinen Vorhaben nicht weitergekommen zu sein.

Peter war ein toller Mensch, ein liebenswerter Begleiter meiner Biografie. Ich bin froh und vor allem sehr dankbar, ihn kennengelernt zu haben.

„Peter, Du wirst immer einen festen Platz in meinem Herzen haben …“

Auf diesem Wege wünsche ich den Angehörigen alles Gute und viel Kraft für diese schwere Zeit.  

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